Zukunftsorientierung

Zusammenhang mit dem "Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung"


© FORUM Umweltbildung

Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung fordert Solidarität und Gerechtigkeit zwischen den Generationen ein und impliziert ein langfristiges Vorausschauen und Planen. Insbesondere vor dem Hintergrund schwer wiegender Fehlplanungen der Vergangenheit gewinnt fehlerfreundliches Planen hier an Bedeutung. Auch bei Änderungen der Ausgangsbedingungen muss also problemlos umgeplant werden können. Dazu zählt auch, dass Nebeneffekte und Rückkoppelungen möglichst von vornherein eingeplant werden. Ziel ist es, vom Planen zum Handeln zu gelangen: Wie können die Planungen tatsächlich in die Realität gebracht werden, welche Ressourcen und welche Partner brauche ich gegebenenfalls?

Was hat das mit BNE zu tun?

Zukunftsorientierung – im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet auch das Bewusstsein zu schaffen: „Zukunft beginnt jede Sekunde“,  und „unsere Zukunft wird beeinflusst durch das, was wir und andere tun“. Zukunftsorientiertes Lernen vermittelt so eine positive Grundeinstellung in dem Sinne, dass Zukunft gestaltbar ist. Entwicklung sollte daher nicht als schicksalhafter, unabwendbarer „Lauf der Dinge“ betrachtet werden, sondern als eine Vielfalt alternativer Pfade.

Damit verknüpft sind innovative Lernformen, welche die kreativen Potentiale des/r Einzelnen und seine/ihre Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit fördern und die sich durch ein hohes Maß Ergebnisoffenheit auszeichnen.

Die Kompetenz zukunftsorientiert denken zu können, bezeichnet die Fähigkeit über die Gegenwart hinaus abstrahieren zu können. Aus einer Haltung heraus, die die Zukunft als offen und gestaltbar begreift, können Handlungsoptionen durch vorausschauendes Denken entwickelt werden. Dabei werden Chancen und Risiken gegenwärtiger Entwicklungen und möglicher Alternativen in der Zukunft bedacht. Durch Kreativität und Phantasie und mittels entsprechender Methoden können alternative Entwicklungsszenarien untereinander abgewogen werden.

Beispiele aus der Praxis

MINERVA - Wie MigrantInnen ihre Wartezeit sinnvoll nutzen
Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund Zukunftsperspektiven zu eröffnen, sie in das österreichische Bildungssystem zu integrieren, das sind die Ziele von MINERVA. Das Projekt wird vom Salzburger SOS-Clearing-House in Kooperation mit der VHS Salzburg und dem Jugendzentrum IGLU durchgeführt.

Sinnvoll tätig sein - Netzwerk für gemeinsame selbstbestimmte Arbeit
Das Projekt sinnvoll tätig sein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Personengruppen, die am Arbeitsmarkt schlechte Chancen haben oder vom Arbeitsmarkt gänzlich ausgeschlossen sind, eine Plattform für sinnvolle selbstbestimmte Arbeit anzubieten.

 


Nachlese und Broschüre zu "BEST OF AUSTRIA"

Coverbild der Broschüre © FORUM Umweltbildung

Die Auszeichnung „Bildung für nachhaltige Entwicklung – BEST OF AUSTRIA“ wurde heuer an 15 herausragende Projekte vergeben. Lesen Sie alles zur Vernetzungs- und Auszeichnungsveranstaltung in unserer Nachlese und blättern Sie durch die Broschüre mit allen Projekteinreichungen 2018!

Nachlese

Broschüre 2018

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