Naturpark Spechteln

"Naturpark Spechteln" lädt die BesucherInnen des Naturparks ein, aktiv Naturschutz fachliche relevante Tiere und Pflanzen im Naturpark zu suchen und zu melden. Dazu liegen im Besucherzentrum Folder und Mitmachkarten auf.

Darstellung

"Naturpark Spechteln" lädt die BesucherInnen des Naturparks ein, aktiv Naturschutz fachliche relevante Tiere und Pflanzen im Naturpark zu suchen und zu melden. Dazu liegen im Besucherzentrum Folder und Mitmachkarten auf. In zwei Hauptbeobachtungszeiten gegliedert (Frühling - Sommer, Sommer - Herbst, die Grenze wurde im Juli vorgesehen) können die Naturparkgäste bei ihrem Besuch das Naturpark Team - eigentlich im Sinne eines Citizen Science Projektes - beim Identifizieren von Standorten ausgewählter Naturschutzgüter unterstützen. Für den ersten Block - also bis Juli wurden Hirschkäfer, Alpenbock, Waldvögelein und Diptam ausgewählt, ab Juli wird nach Gelbbauchunke, Spuren des Schwarzspechtes, Schwarzer Germer und Mauereidechse gesucht. Diese Beobachtungen können mit dem im Besucherzentrum aufliegenden Folder (mit einem Abschnitt zur Rückmeldung) oder per Internet gemeldet werden. Auf fleißige BeobachterInnen wartet eine kleine Belohnung zum Saisonende.

KooperationspartnerInnen

Büro LACON - als naturschutzfachliche Unterstützung Land Niederösterreich Naturschutzabteilung - finanziert dieses Projekt grafische Aufbereitung: Werbetrommel

Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung

Das Projekt läuft 2018 in der ersten Saison - noch keine Rückmeldung hier möglich.

Ergebnisse / Produkte

Erste Rückmeldungen sind bereits eingetroffen (Stand Juli 2018).

Öffentlichkeitsarbeit

Neben dem Einbinden der Gäste ist geplant, zum jeweiligen Schluss der Naturpark Saison, die BeobachterInnen "vor den Vorhang" zu holen, auch deshalb, weil das Projekt, in das "Naturpark spechteln" eingebettet ist : "Biodiversität im Naturpark Sparbach - Vor den Vorhang bitte!" heißt. In welcher Form das geschehen wird, ist noch offen, eventuell im Rahmen des Herbstfestes, in dem dort die "Naturpark Spechtler" ausgezeichnet werden.

Finanzierung

öffentlich finanziert

Bezug zu den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung


Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
Hauptfokus in diesem Themenfeld ist der Respekt und Schutz von Natur und Umwelt. Der Leitgedanke hier ist, dass BesucherInnen an Themen des Naturschutzes heran geführt werden und durch diese Initiative selbst zu Handelnden werden. Motto: Nur was ich kenne, wo ich weiß wann und wo es zeitigt, das kann ich auch schützen.

Zukunftsorientierung
Natur- und Umweltschutz sind Zukunftsaufgaben. Artensterben ist in aller Munde. Dieses Projekt soll für den Naturpark Sparbach abgestimmt dazu beitragen, die Gäste zu sensibilisieren, deren Arten und Lebensraumkenntnisse zu verbessern und so zukunftsweisend zu handeln.

Globale Perspektive
Lokales Handeln - hier im Sinne des Natur- und Artenschutzes - hat jedenfalls Auswirkungen auf globale Prozesse. Jeder Einzelne ist teil des Ganzen und kann seinen Beitrag leisten.

Kritisches Denken und Problemlösen
Hauptfokus liegt in diesem Naturschutzprojekt auf Arten- und Lebensraum Kenntnis. Darauf basieren Lösungsansätze, die der Einzelne in seine Lebensbereiche übertragen kann. Wir verstehen das Projekt als Anstoss - als Anleitung.

Methodenvielfalt
Naturpark Spechteln leitet die Gäste zum Suchen an. Auf einem oder auch mehreren Besuchen im Naturpark haben sie die Möglichkeit zu entdecken, ihre Beobachtungen für sich selbst aber auch durch Rückmeldungen zu evaluieren. Naturparkbesuche fördern die Gesundheit, eventuell bei größeren Gruppen, den sozialen Aspekt dieser Naturbeobachtungen im Sinne von gemeinsamen Forschen. Die Möglichkeit der Rückmeldung an den Naturpark ist über zumindest zwei Tools gegeben - am Papier und via Mail.

Partizipationsorientierung
Wenn durch diese Initiative eine weiterführende Beteiligung an Citizen Science Aktivitäten erfolgt, wie zum Beispiel Naturkalender-Noe.at, dann wäre das eine tolle Sache. Die Möglichkeit - durch Information im Besucherzentrum in Sparbach ist gegeben. Auch über unsere Homepage und den Facebook Auftritt des Naturparks wird dafür Werbung gemacht.

Lebenswirklichkeit der Lernenden
Lernen - mit allen Sinnen - bei einem Naturpark Besuch ist jedenfalls ein Kernthema dieses Projektes. Die so gewonnenen Lernbenefits können natürlich individuell in den Alltag integriert werden.

Interne offene Lernprozesse
Reflexion erfolgt einerseits persönlich beim Lernenden, andereseits durch die Rückmeldung an den Naturpark. Siehe dazu auch die oben angesprochenen Punkte.

Partnerschaften und Netzwerke
Wenn diese Beobachtung in Gruppen gemacht werden - jedenfalls. Aber auch EinzelbeobachterInnen sind durch die Rückkopplung durch den Naturpark Teil einer Gemeinschaft - der Naturbeobachtungscomunity.
Letzte Änderung: 13.07.2018
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Wirkungsbereiche


Niederösterreich

Laufzeit


01.05.2018 - Projektende offen

Bildunsgbereiche


Vorschule + 1.-4. Schulstufe
5.-13. Schulstufe
Hochschulbildung
Außerschulische Jugendbildung
Erwachsenenbildung
Betriebliche Aus- und Weiterbildung
Kommunale Bildungsprojekte
Bildungsprojekte im ländlichen Bereich
informeller Bildungsbereich (NGO, Vereine, etc.)

Themenbereiche


Interkulturelle Bildung und Friede
Klima- und Umweltschutz
Kunst und Kultur
Land- und Forstwirtschaft
Medien
Natur / Biologische Vielfalt
Wasser

Durchführende Organisation

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