Atelier Urban - offenes Stadtatelier für Bürger/innen von 0-100

Logo Die REmida Linz will die Offensive starten, mit Ausschuss- und Restmaterialien von Firmen (Industrie, Handel und Gewerbe) in Remida-Atelier (RE-Atelier) regelmäßig ein Atelier Urban für alle Bürger/innen für künstlerische und kulturelle Begegnungen eröffnen. Ob kreatives Arbeiten mit Papier oder Kunststoffen, der Phantasie ist dabei keinen Grenzen gesetzt. Die Schönheit und Ästhetik von „Abfällen“ sollen dabei von Jung und Alt entdeckt und kreativen Prozessen zugeführt werden. Wertschätzung und neue Sichtweisen auf Dinge, die normalerweise aus einem Produktionsprozess ausscheiden oder übrig bleiben und ansonsten im Abfall landen würden, werden gefördert.

Darstellung

Ziel ist es, durch die Vielfalt an unstrukturierten Materialien, Lernarrangements zu schaffen, wo Inspiration, entdeckendes und forschendes Lernen, Erschaffen innovativer Ideen und deren Umsetzungen möglich sind. Wissen, Ideen, Möglichkeiten erweitern sich durch den Dialog und Austausch mit anderen - die corporate social responsibility der eigenen Stadt wird spürbar und erlebbar - eine positive Werthaltung und Identität gestärkt und so der Umgang mit Nachhaltigkeit, die bei jedem Einzelnen beginnt und dort auch geschult werden soll.

KooperationspartnerInnen

Bildungsinstitut für Reggio-Pädagogik und kreative Methoden e.U. Sperberweg 4, 4030 Linz www.mkr.at Dialog Reggio Österreich - Fachverband und Verein zur Förderung der Reggio-Pädagogik in Österreich Sperberweg 4, 4030 Linz www.dialog-reggio.at

Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung

Stolperstein ist event. die Finanzierung weiterer Lager- und Ausstellungsräume, wenn vielfältiges Material zum kreativen Arbeiten gesammelt werden muss und eine Vielzahl an kreativen Kunstwerken entstehen Erreichbarkeit von Bürger/innen von 0-100 für nachhaltige Lernprozesse und Entwicklung. Bereits junge Kinder unter 3 Jahren kommen in Berührung mit Material, dass nicht kommerziell gekaufte Stangenware ist, sondern Dinge, die in unserer Welt im großen Ausmaß vorhanden und verfügbar sind und oftmals nicht (weiter)genutzt werden – Wertigkeit und Nutzung von vorhandenen Ressourcen vs. Ressourcenverschwendung

Ergebnisse / Produkte

- Bildung - Kreativität - Nachhaltigkeit im öffentlichen Raum sichtbar machen. - Ein Bewusstsein schaffen für die unzähligen vorhandenen, aber oft unbeachteten und nicht sichtbaren Materialressourcen, die vielfältige - Möglichkeiten des forschenden, vernetzten und innovativen Lernens über kreative Methoden schaffen – dies bereits in jungen Jahren. - Vor allem werden mit dem Atelier Urban Familien angesprochen, die einen wichtigen Stellenwert in ihrer Vorbildfunktion für die nächste Generation einnehmen was die Nutzung unserer Ressourcen anbelangt.

Öffentlichkeitsarbeit

In kommunalen Zeitschriften, Internetplattformen und Aussendungen der Gemeinde

Finanzierung

Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Verkauf von Produkten, Kursen etc.Sponsoring, Spenden, Stiftungen

Bezug zu den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung


Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
Aus Überzeugung, dass künstlerische Arbeit innovatives und kreatives Denken fördert, steht die REmida Linz für zukunftsweisende, generationsübergreifende und interkulturelle Bildung in Österreich: Ressourceneffizienz, Kreativität, Suchtprävention, Innovation sind zentrale Themen einer globalisierten Welt und wachsenden Wissens- und Dienstleistungsgesellschaft.

Mehrperspektivität/Transdisziplinarität
In der Remida Linz soll nach dem holistischen Bildungsansatz der Reggio-Pädagogik und im Sinne einer "Green Education" gelernt und gelehrt werden - im Sinne der Metapher der "100 Sprachen" ist Lernen nur nachhaltig, wenn es über alle Sinne geschieht und vielfältige und kreative Formen des Ausdruck des Gelernten ermöglicht wird wie etwa in der kreativen Atelier Arbeit.

Zukunftsorientierung
Die Vernetzung von Realität, Phantasie, Logik und Verstand ist Voraussetzung "am Puls der Zeit" ein Zeichen zu setzen für Impulse in der Zukunft

Globale Perspektive
Die Remida Linz hat eine Brückenfunktion von den Dingen und Materialien, der Abfallwirtschaft und Industrie zu den Menschen der Stadt, die durch das kreative Wiederverwenden von Materialien mit den globalen Themen wie Wegwerfgesellschaft aber auch verantwortungsvollem Konsum konfrontiert werden und erleben, dass "ihre" Stadt hier ein Zeichen setzt, was zu einer kollektiven Verantwortlichkeit führt.

Kritisches Denken und Problemlösen
Durch die Bildungsangebote und Lernimpulse in der Remida Linz werden Menschen angeregt darüber zu reflektieren, wie Recycling-Bildung-Kreativität zu Nachhaltigkeit anregen und eine veränderte Lebensweise bewirken können.

Methodenvielfalt
Vielfältige Materialien und unterschiedliche Menschen bereichern sich gegenseitig - Kombinationen von Material und kreativen Methoden machen jeden Lern- und Bildungsprozess "reicher".

Partizipationsorientierung
Partizipation und Teilhabe von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Alters lassen Beteiligung und Verantwortung für zentrale Themen wie Bildung und Ökologie wachsen. Vor allem werden unterschiedliche Perspektiven eröffnet.

Lebenswirklichkeit der Lernenden
Die Remida Linz greift aktuelle Themen aus der alltäglichen Lebenswelt der Bevölkerung auf: Abfallentsorgung, Prävention und Gesundheitsprophylaxe, Bildung vor Ort, Konsum und Wegwerfgesellschaft

Interne offene Lernprozesse
Die kreativen Prozesse an sich ermöglichen eine kontinuierliche Reflexion des Denken und Handelns. Die Remida Linz gründet auf der Bildungsphilosophie der Reggio-Pädagogik, die sich als Pädagogik der Bewegung bezeichnet. Mit dem Wandel der Verhältnisse und Dinge in der Welt sind auch wir aufgefordert, uns stetig zu wandeln und für Veränderungen offen zu sein.

Partnerschaften und Netzwerke
Die Remida Linz will mit der Kunst- und Kulturszene Linz Netzwerken und Ebenen der Bildungspolitik und Wirtschaft miteinbeziehen, denn Nachhaltigkeit benötigt partnerschaftliches Engagement.
Letzte Änderung: 03.06.2014
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Ausgezeichnet mit:
Ausgezeichnet als Dekadenprojekt

Wirkungsbereiche


Oberösterreich

Laufzeit


30.07.2014 - Projektende offen

Bildunsgbereiche


Kindergarten
Vorschule + 1.-4. Schulstufe
5.-13. Schulstufe
Erwachsenenbildung
Kommunale Bildungsprojekte
informeller Bildungsbereich (NGO, Vereine, etc.)
Sonstiger

Themenbereiche


Abfall und Beschaffung
Energie
Gesellschaft, Politik
Globales Lernen
Klima- und Umweltschutz
Konsum
Kunst und Kultur
Medien