#MüllToo

Logo Achtsamkeit, Verantwortung, Respekt: #MüllToo erinnert phonetisch nicht von ungefähr an eine andere Kampagne. Die gewählte Namensgebung ist aktuell und der digitalen Lebenswelt der Gegenwart entnommen. Der Projekttitel soll zum Denken und Parallelen Ziehen anregen.

Darstellung

Das Projekt #MüllToo soll zum Umdenken und nachhaltigen Handeln anregen und zudem dabei helfen, dass das BG/BRG Bad Ischl bald eine ÖKOLOG-Schule werden kann. Unsere These ist, dass Achtsamkeit, Verantwortung und Respekt (nicht nur der Umwelt, sondern auch der Schule und der Schulgemeinschaft gegenüber) durch unser Projekt unterstützt werden. Neue Unterrichtsansätze bei der Erziehung zur Abfallvermeidung vermitteln einen positiven kulturellen Wert, der bei allen ein besseres Umweltbewusstsein erzeugen wird. Kompetenzen wie ein sorgsamer Umgang mit Materialien und Gegenständen im Hinblick auf Ressourcenknappheit, Umwelt- und Gesundheitsbelastung bei der Produktion und bei der Entsorgung von Gütern sowie die Fähigkeit den Umgang mit diversen Abfällen zu bewerten – was ist wirtschaftlich/gesundheitlich/ethisch sinnvoll? - schützen Mensch und Natur. Die Jugend von heute wird sich in Zukunft mehr mit Gesundheit, Umweltfragen und Abfallwirtschaft auseinandersetzen (müssen), was im Endeffekt auch zu neuen Berufsfeldern führen wird (siehe 6. Kondratieff). Unser Ziel ist, dass folgende Handlungsstrukturen durch das Projekt #MüllToo verankert werden sollen: Dematerialisation erreichen und achtsam sowie ressourcenschonend einkaufen, Mehrweglösungen andenken (Gegenstände öfter benutzen), Dinge weitergeben, spenden, reparieren, upcyceln (kreative Gestaltungsmöglichkeiten finden) statt wegwerfen! Der Respekt vor der Umwelt und den eigenen Besitztümern ist ein wichtiger Bestandteil der Abfallvermeidung und führt zum sorgsamen Umgang mit Materialien im Hinblick auf die Begrenztheit von Ressourcen, die Umwelt- und Gesundheitsbelastung bei der Entsorgung sowie die Produktionsbedingungen. Die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Erziehung zur Abfallvermeidung ist nicht die Verhaltensänderung, sondern die Änderung der Werte und Gewohnheiten. Der Weg geht über das ethischmoralische Denken zum ethisch-moralischen Handeln. Die Mitbestimmung und Partizipation der Schüler/innen unterstützen den Erkenntnisgewinn, denn nur eine interessante Unterrichtsgestaltung, die der Lebenswelt, dem Alter und den Interessen der Schüler/innen angemessen ist, kann Abhilfe schaffen. Sensibilisierte Schüler/innen werden Multiplikatoren für die eigene Familie, die Freunde und die Nachbarschaft im Hinblick auf die Modifizierung eines verantwortungslosen Lebensstils hin zu einem ökologisch geprägten.

KooperationspartnerInnen

Fa. Nierlich GmbH; Fa. Stollnberger; ASZ Bad Ischl-Lauffen Beim neu umgesetzten Projekt "Windräder aus PET-Flaschen" konnte die Gemeinde Bad Ischl gewonnen werden. Die Schüler/innen erhielten beschädigte Schneestangen vom Bauhof, um darauf ihre Konstruktionen anzubringen.

Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung

BERICHT von JULIA RESCH über das #MüllToo Projekt(in Zusammenarbeit mit Verena Schaffer und Lea Sturm 6B): Beim Projekt #MüllToo verlief die Kooperation zwischen allen Beteiligten unserer Klasse sehr gut. Durch die Individualität der Teilnehmer/innen wurden sehr viele verschiedene Ideen generiert und ausgearbeitet, was uns nicht sehr schwerfiel, da wir uns alle untereinander verstehen und gut kennen. Prof. Hager unterstützte uns zudem bei der Sichtung der Quellen, dem Verfassen des Projektberichtes bzw. beim Korrekturlesen. Unsere Projektbetreuerin hat sich wirklich großartig engagiert und immerzu versucht, die Schulgemeinschaft miteinzubeziehen, was u. a. viele der Lehrer/innen sehr gerne angenommen haben. Nach einer ersten Erhebung zu möglichen Unterrichtsprojekten in allen Schulstufen und nahezu allen Fächern, die in Form eines Schemas im Konferenzzimmer veröffentlicht wurde, konnten wir sogar noch jemanden, an den wir zuvor gar nicht gedacht hatten, für #MüllToo gewinnen. Eine andere, von uns fachlich wirklich benötigte Lehrkraft ließ sich schließlich mit dem Argument zum Mitmachen überzeugen, dass sich auch viele andere Kolleg/innen einbringen würden. Leider gab/gibt es auch Gegenstimmen respektive Probleme bei der Umsetzung und Dokumentation von Einzelprojekten: Wegen des mangelnden Verständnisses einiger Professor/innen, die sich selbst nicht bei #Müll- Too einbringen, war es wirklich schwierig eine Möglichkeit zu finden, dass sich alle Gruppenmitglieder mit den vor uns liegenden Aufgaben beschäftigen konnten. Denn manche der Lehrer/innen stehen unserer Projektarbeit und der damit verbundenen Exkursionen aufgrund der Fehlstunden, welche die Schüler/innen dadurch ansammeln, nicht sehr positiv gegenüber. Daher durfte beispielsweise nur maximal die Hälfte von unserer Projektgruppe nach Graz zum Präventionskongress fahren. Natürlich ist es zu einem gewissen Grad verständlich, weil wegen der Klassenteilung nur etwa die Hälfte von uns Hauptprojektbeteiligte bei #MüllToo sein kann. Einerseits liegt es aber in der Verantwortung unserer Eltern, ob wir vom Unterricht freigestellt werden dürfen - und andererseits ist es am Ende unsere Verantwortung, den versäumten Unterrichtsstoff nachzuholen. Frau Prof. Hager bekam kurz vor Ende der Einreichfrist von einer Lehrkraft Kritik wegen schlechten kollegialen Verhaltens durch angeblich mangelnde Information. Anscheinend sollen sich laut dieser Lehrkraft auch andere Kolleg/innen negativ über unsere Projektbetreuerin geäußert haben. Wir finden diese Behauptung ungerechtfertigt, da wichtige Informationen von Anfang an offen und transparent mit Aushang, im persönlichen Gespräch sowie im Rahmen der Semesterkonferenz an die Lehrerschaft vermittelt wurden. Es liegt unserer Meinung nach in der Eigenverantwortung der Projektteilnehmer/innen, sich bei Unklarheiten von sich aus zu informieren und sich an uns oder unsere Projektbetreuerin zu wenden. Eine Lehrkraft z. B. war besonders interessiert an unserer „Ur-Projekteinreichung“ und war die erste, die den gesamten Text zum genauen Einlesen ins Projekt für sich kopiert hat. Die zahlreichen Einreichungen, die wir von anderen Lehrer/innen bis jetzt erhalten konnten, sind für uns Beweis genug, dass ein entsprechender Informationsfluss stattgefunden hat. Es gibt sogar Pädagog/innen, die bereits bis jetzt mehr als ihre ursprünglich geplanten Aktivitäten realisiert und ausführlich dokumentiert haben. Manche wiederum änderten ab (sie entschieden sich etwa für andere Klassen und/oder Themen) oder waren sich nicht sicher, ob sie in diesem Jahr das alles umsetzen können, was sie eigentlich für das Projekt machen wollten. Wir sehen #MüllToo als ein langfristiges Arbeitskonzept. Daher ist es für uns kein Problem, wenn gute Ideen auch für das/die kommende/n Jahr/e übrigbleiben. Ein etwas komplizierteres Thema war es die Abgabetermine einzuhalten. Zum Glück schafft es Prof. Hager uns immer rechtzeitig auf alle wichtigen Termine hinzuweisen und alles gut zu koordinieren. Trotz der oben genannten Schwierigkeiten waren wir Schüler/innen zu jeder Zeit motiviert uns zu engagieren und arbeiteten auch in der Freizeit eifrig an dem Projekt. Durch #MüllToo konnten wir bereits Erfolge feiern, wie zum Beispiel den 2. Platz beim Österreichischen Präventionspreis, welcher in Graz vergeben wurde. Wir durften an zwei Tagen gratis an allen Veranstaltungen vom Präventionskongress (Vorlesungen und Workshops - äußerst interessant!) teilnehmen. Wir haben in diesen Stunden viele Seiten mitgeschrieben, und noch nie konnten wir uns so lange und gerne durchgehend konzentrieren. Die schönste Auszeichnung für uns war das respektvolle und anerkennende Verhalten uns gegenüber: Unsere Rede- und Workshop-Beiträge wurden gewürdigt, und mehrere Kongressteilnehmer/innen und Vortragende gratulierten in unserem Beisein Frau Prof. Hager zu ihren großartigen Schüler/innen. Außerdem erhielten wir im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus eine Auszeichnung im Rahmen von ABFALLVERMEIDUNG MACHT SCHULE. Als Anerkennung bekommen wir die Möglichkeit, einen Tag im Nationalpark Neusiedlersee zu verbringen. Von der Bad Ischler Lokalzeitung „Ischler Woche“ kam sogar extra eine Reporterin in die Schule, um mich (Julia Resch) im Rahmen eines Interviews näher zu unseren Projektaktivitäten und Plänen bei der Umsetzung von #MüllToo zu befragen. Zudem wurde #MüllToo beim projekteuropa mit dem am höchsten dotierten Preisgeld von EUR 1000.- ausgezeichnet. Der gleiche Betrag wurde uns auch für den Gewinn des OÖ Umweltpreises zuerkannt. Mit allen Gewinnen werden sinnvolle Materialien gekauft und nachhaltige Projekte unterstützt. Viele in der Schule erlernten Fähigkeiten kamen den Schüler/innen bei diesem Projekt zugute, wie zum Beispiel im Informatik-Unterricht, der es möglich machte ein Müllspiel zu programmieren. Auch in anderen Fächern wurde der adäquate Umgang mit verschiedenen Medien erlernt, die für dieses Projekt von Vorteil waren. Ein besonderes Highlight war das Theaterstück "2091", bei dem u. a. die Bühnendekoration und Kostüme aus Abfällen gefertigt wurden. In nahezu allen Schulfächern war Abfall ein Thema. In Medientechnik beispielsweise wurde am #MüllToo- Logo gearbeitet - dabei konnten die Schüler den Umgang mit Grafikprogrammen üben. Im Musikunterricht wird Müll zur „Müllodie“, und im Fach Bildnerische Erziehung werden sich irgendwann zwei unterschiedliche Müllsorten filmisch ineinander verlieben... Zusammen entwickelten wir nicht nur sehr kreative und sehr unterschiedliche Ideen, sondern fanden auch völlig neue Lösungswege und erreichten Dinge, die allein nie möglich gewesen wären. Hauptsächlich kam das Projekt durch die Zusammenarbeit von Schüler/innen und Lehrkräften zustande, wobei wir bei organisatorischen und anderen Problemen auch häufig von unseren Eltern und vom Schulpersonal und im Besonderen von unserer Direktorin OStR Mag. Gisela Daucher unterstützt wurden. Wir sind schon gespannt, wie die Kooperation mit der Fa. Nierlich Gmbh verlaufen wird! Wir sind sehr dankbar für alles, was schon jetzt für #MüllToo geleistet wird. Dieses Projekt ist für uns Jugendliche auch hinsichtlich einer Studien- bzw. Berufswahl sehr lehrreich, denn wir erhalten unter anderem durch die mit dem Projekt verbundenen Aufgaben und Problemstellungen Einblicke in verschiedenste Arbeitsfelder rund um das Thema Abfall. Der größte Teil der Schulgemeinschaft steht hinter #MüllToo, und wir arbeiten daran, dass wir durch unser Engagement noch mehr Personen für uns gewinnen können. Die Natur braucht z. B. bei unserem „Spritless Day“ so viele Helfer/innen wie möglich! Wir hoffen, dass unser Schulprojekt #MüllToo von vielen geschätzt, unterstützt und gewürdigt wird, denn es geht dabei nicht nur um die Implementierung nachhaltigen Agierens, sondern auch um Gestaltungsmöglichkeiten für unsere Zukunft auf diesem Planeten. Ungeachtet einiger Hürden ist in unseren Augen bereits jetzt #MüllToo ein großer Erfolg!

Ergebnisse / Produkte

Ein Ende des Durchführungsreitraumes ist noch nicht in Sicht. Immerhin geht es um Nachhaltigkeit, weshalb sich immer wieder neue Aktivitäten zu #MüllToo ergeben. Auf Youtube finden Sie den großartigen Musik-Film "Sound of Müll2" (https://www.youtube.com/watch?v=otzNeOG3Sns)! ausführlicher Projektbericht (siehe angehängte PDFs)

Öffentlichkeitsarbeit

Wie aus dem Bericht der Schülerinnen weiter oben ersichtlich, wurde ein großer Artikel in der Ischler Woche veröffentlicht. Das Theaterprojekt "2091" wurde ebenso in diversen Printmedien vorgestellt. Eine eigene DVD zur Premiere ist käuflich von Mag. Anton Pfeil zu erwerben. Ansonsten ist das gesamte Projekt im Rahmen diverser Preisverleihungen im Internet bzw. auf den entsprechenden Webseiten zu finden. Das klassenübergreifende Einzelprojekt "Sound of Müll 2" kann auf Youtube bewundert werden.

Finanzierung

Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge, Verkauf von Produkten, Kursen etc.Sponsoring, Spenden, Stiftungensonstige

Bezug zu den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung


Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
#MüllToo erinnert phonetisch nicht von ungefähr an eine andere Kampagne. Die gewählte Namensgebung ist aktuell und der digitalen Lebenswelt der Gegenwart entnommen. Der Projekttitel soll zum Denken und Parallelen Ziehen anregen: Vermüllung und sorgloser Umgang mit Ressourcen in unserer Konsumwelt vergewaltigen die Natur und in weiterer Folge auch uns selbst, wenn wir unseren Lebensraum zerstören. Die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Erziehung zur Abfallvermeidung ist nicht die Verhaltensänderung, sondern die Änderung der Werte und Gewohnheiten. Der Weg geht über das ethischmoralische Denken zum ethisch-moralischen Handeln. Die Mitbestimmung und Partizipation der Schüler/innen unterstützen den Erkenntnisgewinn, denn nur eine interessante Unterrichtsgestaltung, die der Lebenswelt, dem Alter und den Interessen der Schüler/innen angemessen ist, kann Abhilfe schaffen. Sensibilisierte Schüler/innen werden Multiplikatoren für die eigene Familie, die Freunde und die Nachbarschaft im Hinblick auf die Modifizierung eines verantwortungslosen Lebensstils hin zu einem ökologisch geprägten.

Mehrperspektivität/Transdisziplinarität
Der fächer- und jahrgangsübergreifende Aspekt lässt sich aus der genaueren Projektbeschreibung gut erkennen. Meine Idee war, für #MüllToo möglichst alle am BG/BRG Bad Ischl unterrichteten Fächer einzubinden und damit zu zeigen, dass das Thema "Abfall(vermeidung)" in vielerlei Hinsicht behandelt werden kann. Das scheint vielleicht für manche Fächer wie etwa Deutsch oder Psychologie schwierig zu sein - allerdings kennen wir durchaus die Ausdrücke "Sprachmüll" oder "Seelenmüll"...

Zukunftsorientierung
Die Jugend von heute wird sich in Zukunft mehr mit Gesundheit, Umweltfragen und Abfallwirtschaft auseinandersetzen (müssen), was im Endeffekt auch zu neuen Berufsfeldern führen wird (siehe 6. Kondratieff).

Globale Perspektive
Kompetenzen wie ein sorgsamer Umgang mit Materialien und Gegenständen im Hinblick auf Ressourcenknappheit, Umwelt- und Gesundheitsbelastung bei der Produktion und bei der Entsorgung von Gütern sowie die Fähigkeit den Umgang mit diversen Abfällen zu bewerten – was ist wirtschaftlich/gesundheitlich/ethisch sinnvoll? - schützen Mensch und Natur.

Kritisches Denken und Problemlösen
Untersuchungen (siehe u. a. Rianda Mulder 2015) zufolge vermüllen Jugendliche unter 16 Jahren am meisten, junge Menschen unter 25 Jahren eher in Gruppen, über 25 eher allein. Trotzdem wertschätzen die meisten von ihnen die Natur, haben jedoch häufig keinen Hang zu aktivem Naturschutz und schon gar keinen Bezug zum Sauberhalten „unnatürlicher“ Räume wie einem Schulgebäude (in der freien Natur gibt es im Vergleich wenig Vermüllung durch Jugendliche). Die Schüler/innen arbeiten viel, der Unterricht ist vorherrschend – Abfallvermeidung ist dann nicht auch noch ein Thema. Wenige Jugendliche sind wirklich an Abfall interessiert – und noch weniger daran, darüber belehrt zu werden. Die Ausformung von Wertmaßstäben ergibt sich speziell im Alter von 16 bis 25 Jahren (siehe u. a. Rianda Mulder 2015). Daher ist eine im Unterricht eingebundene Erziehung zur Abfallvermeidung durchaus angemessen. Diese sollte nicht belehrend und bestrafend erfolgen, sondern vielmehr die intrinsische Motivation erhöhen. Wichtig ist es zu erkennen, dass jede/r manchmal vermüllt und dass im Grunde jede/r weiß, dass das unsoziales Verhalten ist! Der Respekt vor der Umwelt und den eigenen Besitztümern ist ein wichtiger Bestandteil der Abfallvermeidung und führt zum sorgsamen Umgang mit Materialien im Hinblick auf die Begrenztheit von Ressourcen, die Umwelt- und Gesundheitsbelastung bei der Entsorgung sowie die Produktionsbedingungen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft haben die Verantwortung, sich für die Müllbeseitigung/-verminderung einzusetzen und einander dabei zu unterstützen.

Methodenvielfalt
Aus dem Projektbericht lässt sich eine Fülle von Methoden erkennen...

Partizipationsorientierung
Die Schüler/innen und Lehrkräfte haben alle Freiheit zur Projektentwicklung, -gestaltung bzw.dessen Umsetzung. Ein genauer Zeitplan ist bewusst nicht vorgegeben. Das Mülllogo wird im Rahmen des Unterrichts Medientechnik selbstständig gestaltet. Als Beispiel dient die Arbeit von Verena Schaffer (siehe hochgeladenes Logo).

Lebenswirklichkeit der Lernenden
Allein der Titel #MüllToo erreicht die Jugendlichen und führte zu zahlreichen Ideen im Hinblick auf Achtsamkeit, Verantwortung und Respekt. Beispielsweise werden die Aktivitäten zu "Fridays for Future" von der Schulgemeinschaft unterstützt.

Interne offene Lernprozesse
Im gemeinsamen und offenen Gespräch werden unterschiedliche Zugänge diskutiert. Wünsche, Anregungen und Anmerkungen der Schüler/innen sind immer willkommen. Einige Mülleimer-Ideen (z. B. Entfernung der Metall-Mülleimer aus den Klassen - stattdessen ein großer Mülleimer pro Stockwerk und der Wunsch nach einem Bio-Mülleimer (wegen Fliegenalarms schwer umsetzbar...)) wird zum Beispiel Thema für ein Gespräch mit der Fa. Nierlich GmbH wie auch dem Reinigungspersonal und den Hausmeistern der Schule sein. Zuallererst wird jedoch die Erhebung der Müllmengen in allen Klassen durchgeführt.

Partnerschaften und Netzwerke
Die Arbeit in Gruppen ist in nahezu allen Projekten verwirklicht.
Letzte Änderung: 23.09.2019
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Wirkungsbereiche


Oberösterreich

Laufzeit


15.08.2018 - 22.09.2019

Bildunsgbereiche


5.-13. Schulstufe

Themenbereiche


Abfall und Beschaffung
Energie
Gesellschaft, Politik
Gesundheit/Ernährung
Globales Lernen
Klima- und Umweltschutz
Konsum
Kunst und Kultur
Land- und Forstwirtschaft
Medien
Menschenrechte
Mobilität
Natur / Biologische Vielfalt
Wasser
Wirtschaft
Stadt & Land nachhaltig entwickeln

Durchführende Organisation

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4820 Bad Ischl

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