Sustainability Challenge

Logo Die Sustainability Challenge ist eine zweisemestrige Lehrveranstaltung mit Praxisbezug zu nachhaltiger Stadtentwicklung, an der etwa 70 Masterstudierende der WU, TU, BOKU und Universität Wien aus allen Studienrichtungen teilnehmen, ihre individuellen und fachlichen Fähigkeiten einbringen und lernen, mit KollegInnen aus anderen Studienhintergründen und PraxispartnerInnen zusammen an einem gemeinsamen Projekt bzw. als Team an einem Start-up zu arbeiten.

Darstellung

Die Sustainability Challenge ist eine zweisemestrige Lehrveranstaltung mit Praxisbezug zu nachhaltiger Stadtentwicklung, an der etwa 70 Studierende der WU, TU, BOKU und Universität Wien aus allen Studienrichtungen teilnehmen können. Die Studierenden bringen ihre individuellen und fachlichen Fähigkeiten ein und lernen praktisch, mit KollegInnen aus anderen Studienhintergründen und PraxispartnerInnen zusammen an einem gemeinsamen Projekt bzw. als Team an einem Start-up zu arbeiten. Dies fördert vernetztes Denken und inter- sowie transdisziplinäre Zusammenarbeit im Dienste der nachhaltigen (Stadt-) Entwicklung, die bei allen Praxisprojekten im Fokus steht. Die Studierenden werden dabei von jeweils ein bis zwei Lehrenden der einzelnen Universitäten, ihren PraxispartnerInnen bzw. von den Start-up-ExpertInnen sowie dem Projektteam der Sustainability Challenge gecoacht. Die Teilnehmenden werden dabei über die zukunftsfähige Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz ausgebildet. Die Sustainability Challenge zeichnet sich durch die interaktive Gestaltung der sechs Lehrveranstaltungsmodule aus, die sich in Vortragseinheiten und Gruppenarbeiten, Diskussion und Evaluierung in Panelgespräche gliedern sowie durch Service-Learning-Projekte als Methode des experimentellen Lernens, die den Unterricht mit der lokalen Gesellschaft verknüpfen, bzw. Start-up-Projekte, in denen die Studierenden ihre eigene Start-up-Idee im Dienste der nachhaltigen Stadtentwicklung bis zum Business Plan bringen. Schwerpunkt dieser Methode liegt in der eigenverantwortlichen Arbeitsweise der Studierenden, die ein Problem bzw. Bedürfnis in der Gesellschaft adressieren und sich für die Konzeptionierung von Lösungsvorschlägen an ausgewählte Partner wenden. Über die gewöhnlichen Lernkapazitäten hinaus spricht die Sustainability Challenge die Fähigkeit zum Kontextlernen an. Die Identifikation mit dem Thema wird bestärkt und für tieferes Verständnis und Lernen am Exempel gesorgt. Über das Format der Lehrveranstaltung werden Problemlösungskompetenzen, Konfliktfähigkeit, Erfahrungswissen, vernetztes Denken, Teamfähigkeit und Gestaltungskompetenz geschult. Projektentstehung: Idee, Methode, Konzept und Realisierung der Sustainability Challenge entstammen dem International Network for Educational Exchange (INEX). Nach mehrjähriger erfolgreicher Umsetzung wurde die Koordination 2013 an das RCE Vienna übergeben. Mehr Informationen zu INEX, Vision, Projekten und Partnern finden sich auf www.inex.org. 2016 wurde die Sustainability Challenge auf zwei Semester erweitert und um den Start-up-Bereich ergänzt.

KooperationspartnerInnen

Das RCE arbeitet für die Sustainability Challenge dauerhaft mit WU, TU, BOKU und Universität Wien und dem BMWFW zusammen. Das RCE Vienna ist außerdem von der UNU (United Nations University) anerkannt. Von 2017-2020 wird die Sustainability Challenge von der Austrian Development Agency (ADA) gefördert. Die wechselnden Service-Learning-PartnerInnen leisten je nach ihrer Zahlungskraft einen finanziellen Beitrag, entwerfen einen Projektauftrag für die Studierenden, der unterschiedlich weit entwickelt sein kann und arbeiten mit den Studierenden zusammen. Das Team der Sustainability Challenge strebt außerdem Kooperationen mit MedienvertreterInnen an, um die Sustainability Challenge bei Studierenden, potentiellen PartnerInnen und in der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Eine Liste mit allen aktuellen PartnerInnen finden Sie hier: http://www.rce-vienna.at/sustainabilitychallenge/partner-sponsoren/

Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung

Als besondere Erfolge verbuchen wir die langjährige Zusammenarbeit mit einigen unserer Service-Learning-PartnerInnen, die die Zusammenarbeit mit den Studierenden und das universitäre Umfeld, in dem die Projekte betreut werden, schätzen. Weiters freuen wir uns über die Anerkennung in Form von folgenden Preisen und Nominierungen: - Nominierung für den UNESCO Japan Prize on ESD 2017 - Shortlisted für den Ars Docendi 2016 - 2. Platz beim Sustainability Award 2016 im Handlungsfeld Lehre und Curricula - Auszeichung der Sustainability Challenge mit dem WU-Award „Innovative Lehre 2013“ - 2. Platz beim Sustainability Award 2012 im Handlungsfeld Studentische Initiativen - Seit 2010 übernimmt die Österreichische UNESCO-Kommission (ÖUK) die Schirmherrschaft über die Sustainability Challenge Dank einer Fördervereinbarung mit der Austrian Development Agency für 2017-2020 ist die finanzielle Situation der Sustainability Challenge erstmals mittelfristig stabilisiert, sodass ein neuer Freiraum für die Weiterentwicklung der Lehrveranstaltung und die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann, der aufgrund der budgetären Unsicherheiten vorher nicht in demselben Ausmaß vorhanden war.

Ergebnisse / Produkte

Die Studierenden erlernen individuelle und Teamfähigkeiten, insbesondere im vernetzten Denken, sammeln praktische Erfahrungen, werden zu Multiplikatoren mit einem gestärkten Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung und vernetzen sich mit PraxispartnerInnen, Lehrenden und KollegInnen aus Fachbereichen, mit denen sie ansonsten möglicherweise nie in Kontakt gekommen wären. Ähnliches gilt für die PraxispartnerInnen und die Universitäten, die miteinander in Kontakt treten, um einen Dienst an der Gesellschaft zu leisten und dabei voneinander lernen. Das Übergeordnete und langfristige Ziel der Sustainability Challenge ist, das Bewusstsein der Bevölkerung für nachhaltige Entwicklung auszubilden bzw. zu stärken und Instrumente zur Verfügung zu stellen, um nachhaltige Entwicklung zu befördern.

Öffentlichkeitsarbeit

Das Ziel der Öffentlichkeitsarbeit ist, vermehrt Studierende anzusprechen, um sie zum Teilnehmen zu animieren und möglichst vielen von ihnen, insbesondere jenen, denen der Bezug zur Nachhaltigkeit im Studium fehlt, Wissen und Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu vermitteln. Ebenso möchten wir das Interesse von potentiellen PraxispartnerInnen wecken, sodass immer mehr Unternehmen, NGOs, Ministerien und andere sich dazu angespornt fühlen, Projekte zur nachhaltigen Entwicklung umzusetzen und dabei Studierenden Praxiserfahrung zu ermöglichen. Ein weiterer positiver Effekt der Öffentlichkeitsarbeit ist, dass Best Practice Beispiele zur nachhaltigen (Stadt-) Entwicklung verbreitet werden und ein größeres Publikum zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis und Trans- bzw. Interdisziplinarität informiert wird. Die Förderung der ADA ermöglicht es erstmals, den Bereich Öffentlichkeitsarbeit auszubauen. Bisher bezog sich die Öffentlichkeitsarbeit in erster Linie auf die Ansprache der Studierenden, um sie zur Bewerbung bei der Sustainability Challenge zu animieren. Das beinhaltete Plakat- und Flyerwerbung mit Unterstützung der Universitäten und anderer, Schaltungen auf den Webseiten der Universitäten, des RCE, von Medienpartnern und auf den Infoscreens der Universitäten, intensive Social-Media-Aktivitäten, Präsentationen bei Veranstaltungen und ähnliches mehr. Seit 2016 werden auch vermehrt Medienpartnerschaften angestrebt, aktuell bestehen solche mit den Magazinen Business Art und Zoë. Seit 2017 werden MedienvertreterInnen gezielt angesprochen, ein Resultat davon war etwa ein Artikel in der Wiener Zeitung: https://www.case-ka.eu/wp/wp-content/uploads/2017/02/Wiener-Zeitung-Online.pdf

Bezug zu den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung


Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
Nachhaltigkeit ist die Konzeption einer dauerhaft zukunftsfähigen Entwicklung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimension menschlicher Existenz. Diese drei Dimensionen der Nachhaltigkeit stehen miteinander in Wechselwirkung und bedürfen langfristig einer ausgewogenen Koordination. Alle sind gefordert: Wissenschaft, Politik, Technik und Wirtschaft. Die Sustainability Challenge bringt Stakeholder aus allen diesen Bereichen zusammen, bindet dabei derzeitige EntscheidungsträgerInnen ein und bildet die zukünftigen in den Nachhaltigkeitsdimensionen aus. Die Lehrveranstaltung knüpft damit an die Österreichische Nachhaltigkeitsstrategie von 2002 an, die auf ressortübergreifende, interinstitutionelle Maßnahmen setzt.Raum für innovative Ideen soll geschaffen und permanentes Lernen gefördert werden. Den Raum, den Input und die Unterstützung eben dafür gibt die Sustainability Challenge.

Mehrperspektivität/Transdisziplinarität
Der Anspruch von Interdisziplinarität wird im Rahmen des Projekts an Studierende und Lehrende der Universität Wien, der Technische Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität für Bodenkultur Wien gleichermaßen herangetragen. Die Sustainability Challenge wurde als Lehrveranstaltung akkreditiert, die an vier Wiener Universitäten zur Teilnahme ihrer Studierenden verschiedener Studienrichtungen über die offiziellen Lehrveranstaltungsverzeichnisse angeboten wird. Der Austausch von Studierenden aus verschiedenen Fächern ist Kernbestandteil des interdisziplinären Lernkonzepts. Im Mittelpunkt der Lehrveranstaltung steht, das theoretische Wissen aus den Blöcken an den Universitäten mit den praktischen Herausforderungen von spezifischen Service-Learning- bzw. Start-up-Projekten zu vernetzen und anzuwenden. Zentraler Aspekt ist somit der ganzheitliche Zugang zu praxisrelevanten Projekten mit einer großen Anzahl an Stakeholdern aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und Politik.

Zukunftsorientierung
Die Zukunftsfähigkeit und somit die Perspektive zukünftiger Generationen sind ein allpräsenter Filter, der sowohl über die theoretischen Inhalte als auch die praktischen Projekte gelegt wird. In den Theorieblöcken an den Universitäten und in Hausübungen werden die Studierenden zum Reflektieren angehalten: Wie sehen die Naturwissenschaften die Zukunft der Erde? Was bedeutet das für uns heute, welche Schritte sind notwendig? Wie funktionieren politische Systeme? Was bedeutet Resilienz und welche Rolle spielt sie heute und in Zukunft? Wie sieht die lebenswerte und zukunftsfähige Stadt der Zukunft aus und welche Schritte müssen wir heute dafür setzen? Die Studierenden nehmen das Wissen aus den Theorieblöcken mit und bringen es in ihren Praxisprojekten ein, sodass im Sinne der Nachhaltigkeit auch hier die langfristige Zukunftsorientierung über kurzfristige Ziele gestellt wird.

Globale Perspektive
Der Punkt, an dem alle Praxisprojekte zusammenhängen und auf den auch die umfangreichen Theorieblöcke kommen, ist die nachhaltige Stadtentwicklung mit besonderem Blick auf Wien. In allen Themenblöcken, dem naturwissenschaftlichen, dem ökonomischen, dem politikwissenschaftlichen und dem architektonisch-stadtplanerischen, wird die lokale mit der globalen Perspektive in Zusammenhang gesetzt: Welche globalen Zusammenhänge haben lokale Auswirkungen und wie können wir damit umgehen? Welche Best Practices gibt es, was können wir von Beispielen aus anderen Städten, Regionen und Zeiten lernen und übertragen? Dabei wird immer vom Allgemeinen zum Konkreten übergegangen, also etwa die Ursachen und Folgen die Klimawandels und wie dies in Wien wahrgenommen und damit umgegangen werden kann, wie politische Systeme funktionieren und was das hinunter bis zur Bezirksebene bedeutet

Kritisches Denken und Problemlösen
Da es sich um eine Lehrveranstaltung für Masterstudierende handelt, wird von den Studierenden erwartet, dass sie sich in ihrem jeweiligen Fach bereits kritisch mit wissenschaftlichen Inhalten auseinandergesetzt haben. Dies nun in einem für sie fremden Fach umzusetzen, ist eine neue Herausforderung. Insbesondere in den Diskussionen in den interaktiven Theorieblöcken profitieren alle Studierenden: jene, die in dem jeweiligen Fach zuhause sind, treiben die Diskussion auf einem hohen Niveau an, die fachfremden Studierenden bringen neue Perspektiven und die Notwendigkeit ein, auch über Grundlegendes zu sprechen und es in Frage zu stellen. Die Übertragung auf die Praxisprojekte ist die nächste Herausforderung für die Studierenden, bei denen die Lehrenden und das RCE-Team ihre Unterstützung anbieten.

Methodenvielfalt
Die Lehrenden werden dazu angehalten, ihre jeweiligen Themenblöcke möglichst interaktiv zu gestalten, wobei jede/r eigene Methoden einbringt. Üblich sind eine kurze vorbereitende und eine nachbereitende Hausübung einzeln oder als Gruppe, Gruppendiskussionen, Präsentationen zum Projektstatus und Exkursionen. In je einem interdisziplinären Block vor dem ersten und nach dem vierten Themenblock werden die Studierenden an die Themen herangeführt bzw. werden alle vier Bereiche zusammengetragen und diskutiert. In den interdisziplinären Blöcken werden wechselnde Methoden angewendet, z.B. Weltcafé. Zusätzlich gibt es zu Beginn der Lehrveranstaltung im Oktober ein Teambuilding für die Studierendenteams und drei öffentliche Veranstaltungen, bei denen die Studierenden, die PraxispartnerInnen, die Lehrenden und weitere Stakeholder zusammenkommen und sich kennen lernen bzw. die Projektfortschritte präsentiert werden. Der praktische Teil, also das Service Learning oder die Gründung eines Start-ups, laufen individuell und in einem professionellen Umfeld ab und werden von den Lehrenden und dem RCE-Team beratend begleitet.

Partizipationsorientierung
Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Studierenden aktiv an den Theorieblöcken teilnehmen, und zwar werden die Diskussionen in der Regel mit jeder Lehrveranstaltungseinheit lebendiger und es werden auch Informationen aus den vorausgehenden Einheiten miteingebracht. Was die methodische und inhaltliche Gestaltung betrifft, versuchen wir, auf die Wünsche der Studierenden einzugehen, indem wir ein Mal pro Semester eine Evaluierung durchführen. Zu den Theorieblöcken verfassen die Studierenden außerdem Reflexionsschreiben, in denen sie sich kritisch zu den Inhalten und mitunter auch zu den Methoden äußern. Eine Studierende, die die Sustainability Challenge zwei Mal absolvierte, lobte uns dafür, dass wir die Sustainability Challenge erfolgreich nach den meisten Wünschen vom Vorjahrgang angepasst hätten, wie etwa mit kürzeren Theorieeinheiten. Die Studierenden nehmen auch gerne das Angebot wahr, mit dem Tutor bzw. der Tutorin oder der Projektkoordinatorin der Sustainability Challenge persönlich oder per Email zu kommunizieren, so konnten des Öfteren Schwierigkeiten frühzeitig behoben werden. Dass viele der Studierenden auch über die Teilnahme an der Lehrveranstaltung hinaus für die Sustainability Challenge bzw. ihr Praxisprojekt engagiert sind, wissen wir aus dem Feedback einiger Praxispartner, aus den aktiven Start-up-Aktivitäten einiger Teams und aus dem Engagement der Studierenden für die Verbreitung der Sustainability Challenge an ihren Unis. Im aktuellen Projektteam der Sustainability Challenge sind übrigens sowohl die Koordinatorin als auch die Tutorin Alumnae der Sustainability Challenge aus verschiedenen Jahrgängen, die Zuständige für Öffentlichkeitsarbeit ist ehemalige Tutorin, um nur drei Beispiele zu nennen.

Lebenswirklichkeit der Lernenden
Die Sustainability Challenge bietet den Studierenden als Lernenden die Gelegenheit, sich innerhalb ihres Fachgebietes auf nachhaltige Entwicklung zu spezialisieren und sich umfangreiches inhaltliches und methodisches Wissen anzueignen, was für viele von ihnen eine einzigartige Möglichkeit ist, die ihnen eine zusätzliche (berufliche) Perspektive eröffnet, aber auch schlicht ihr Bewusstsein als kritische und nachhaltigkeitsbewusste Persönlichkeiten stärkt. Wir erwarten uns, dass auch die PraxispartnerInnen als Lernende ihre Erfahrungen und die kritischen Inputs der Studierenden mit in ihren Alltag nehmen und als Multiplikatoren verbreiten.

Interne offene Lernprozesse
Die Studierenden werden aktiv aufgefordert, sich jederzeit mit Fragen und Feedback an das Projektteam der Sustainability Challenge zu wenden, vor allem der/die TutorIn steht ihnen für Gespräche zur Verfügung. Was die Kritik betrifft, hat die Erfahrung der letztjährigen Sustainability Challenge gezeigt, dass manche Studierende diese gerne direkt in den Einheiten oder unter vier Augen vorbringen, andere hingegen schreiben sie lieber in ihr Reflexionsschreiben, andere in die Semesterevaluation, die anonym durchgeführt wird. Das Gesprächsangebot wird von den Studierenden unterschiedlich stark wahrgenommen, manche suchen ein Einzelgespräch mit dem/der TutorIn oder der Projektkoordinatorin, andere möchten eine begleitete Teambesprechung, andere besprechen sich fast ausschließlich im Team bzw. mit den PraxispartnerInnen und den Lehrenden. Möglichkeiten zum gemeinsamen Reflektieren bieten die interdisziplinären Blöcke und die drei öffentlichen Veranstaltungen (Kick Off, Stop Over und Touch Down).

Partnerschaften und Netzwerke
Die Studierenden arbeiten als Team an ihrem Projekt, gegebenenfalls mit PraxispartnerInnen, und holen sich bei den Start-up-ExpertInnen bzw. den Lehrenden sowie dem Projektteam der Sustainability Challenge selbständig Unterstützung. Die Teams sind aus möglichst vielen verschiedenen Studienrichtungen zusammengesetzt, damit jede Person sich als ExpertIn für das eigene Fachgebiet produktiv einbringen kann. Die Studierenden lernen, über Fachbereiche hinweg zu kommunizieren, um ihr Projekt gemeinsam zu entwickeln. Für viele von ihnen ist es eine erstmalige Erfahrung, nicht nach genauen Vorgaben zu arbeiten, sondern gemeinsam mit ihrem Team und gegebenenfalls den PraxispartnerInnen herauszufinden, worin genau ihre Projektarbeit bestehen wird.
Letzte Änderung: 18.09.2017
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Wien

Laufzeit


01.03.2016 - Projektende offen

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