Musik ohne Grenzen

Mehrsprachigkeit in der Musik (Bi- bzw. Multimusikalität) und das Verstehen des "Anderen", "Unvertrauten"

Darstellung

Die drei wissenschaftlichen Hauptziele des Projektes: 1. Kinder werden auf voruniversitärer Ebene mit wissenschaftlichen und praktischen Methoden der Fächer Ethnomusikologie und Musikpädagogik vertraut gemacht. 2. Es werden neue didaktische Konzepte für einen interkulturellen Musikunterricht durch die Zusammenarbeit von Ethnomusikologie und Musikpädagogik entwickelt, um das Lehren, Lernen und Verstehen der Interkulturalität im Schulunterricht zu ermöglichen. 3. Eine bessere Kommunikation, ein bewusstes Miteinander, nachhaltige und durch eigene Motivation erlebte Recherche werden beim Lernen zum Einsatz kommen, um die SchülerInnen schließlich selbst dazu zu bringen, über Identitätsfragen zu reflektieren. Die SchülerInnen der Campus Landstraße Volksschule/Wiener Mittelschule sollen sowohl mit den Forschungsmethoden der Ethnomusikologie als auch der Musikpädagogik vertraut gemacht werden und dadurch ihre eigene Identität und die Identitäten der anderen hinterfragen und bewusster wahrnehmen. Diese didaktisch-ethnomusikologischen Ansätze sollen in Zukunft als Erkenntnisgewinn in die Volksschulen zurückfließen. Den SchülerInnen eine ForscherInnenund Musikvermittlungsrolle zu geben, wird nicht nur die Kommunikation sowie ihr Interesse an Wissenschaft und Forschungserkenntnissen fördern, sondern uns auch wichtige Informationen über ihre eigene musikalische Identität und jene ihrer Eltern liefern. Dies kann viele Fragen hinsichtlich der bestehenden Integrationsprobleme an Schulen beantworten und die Erfolge der SchülerInnen deutlich verbessern.Ihre „eigenen“ Lieder oder Lieblingslieder in die Klasse mitzubringen und über sie zu sprechen, ist ein wesentlicher Teil des Projektes. Aus allen Ergebnissen soll ein Liederbuch entstehen, das Musik aus möglichst vielen Musiksprachen enthält. In den letzten Jahren wurde in diversen Untersuchungen festgestellt, dass Ethnomusikologie und Musikpädagogik einander durch ähnliche Begriffe, Untersuchungsobjekte, Fragestellungen und Forschungsmethoden ergänzen und eine gemeinsame Schnittmenge zwischen Wissenschaft und Praxis in der Musikvermittlung besteht (siehe u.a. Alge & Krämer 2013). Daher werden wir im vorliegenden Projekt wissenschaftlich orientierte ethnomusikologische Forschungsmethoden mit an der Praxis orientierten Methoden der Musikpädagogik kombinieren. Diese interdisziplinäre Herangehensweise stellt einen optimalen Querschnitt zwischen Wissenschaft und Praxis in der Musik dar. Dadurch wird SchülerInnen der Zugang zur Musikforschung durch Musikpraxis ermöglicht. Gleichzeitig wollen wir in diesem Projekt den Instrumentalpädagogik-Studierenden am Beispiel einer Schule (Campus Landstraße VS/WMS) die „reale“ Welt zeigen, indem wir sie in das Umfeld einer „typischen“ Wiener Schulklasse versetzen, in der ein Großteil der Kinder migrantischer Herkunft (ca. 90%) ist

KooperationspartnerInnen

Campus Landstrasse (VS Kleistgasse / NMS Kölblgasse)

Schwierigkeiten und Erfolge bei der Umsetzung

1. SchülerInnen von der neuen Mitteschule von Campus Landstraße identifizieren sich nicht mit der Schule wegen der Schulregeln (wie zum Beispiel die Tatsache, dass Eltern der SchülerInnen nicht erlaubt ist ohne vereinbarten Termin, das Schulgebäude zu betreten. Aber auch, dass die SchülerInnen die Schule nach ihrem regulären Unterricht verlassen müssen. Lehrende der MDW (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) gehen davon aus, dass diese Regeln dafür verantwortlich sind, dass SchülerInnen keine emotionale Bindung zu ihrer Schule entwickeln können. Die Organisation für den wöchentlichen Musik/Instrumentalunterricht war am Anfang sehr mangelhaft. Oft erschienen die SchülerInnen nicht im Musik/Instrumentalunterricht. Die Organisation konnte aber im Laufe der Zeit verbessert werden und funktionierte von Ausnahmen abgesehen, reibungslos. 2. Nachdem die Lehrenden und Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (= MDW) mit den SchülerInnen über einen Zeitraum von zwei Jahren gearbeitet haben, konnte eine positive Wirkung auf die Kinder beider Schulen festgestellt werden. Es konnten durch den Musik/Instrumentalunterricht Fortschritte beim Selbstvertrauen, der Kreativität und kommunikativer Fähigkeiten der SchülerInnen beobachtet werden. Sowohl von den Lehrenden der mdw, als auch den Lehrenden und Direktorinnen der Schule. 3. Bisher gab es an der mdw in den Studienplänen keine Pflichtlehrveranstaltungen für den Instrumentalunterricht in Gruppen. Die Studierenden waren daher auf diese Art des Unterrichtens nicht ausreichend vorbereitet. Im Laufe des Projekts haben Lehrende und Studierende der mdw Methoden für den Gruppenunterricht entwickelt. Dadurch konnte die Qualität der Unterrichtsstunden verbessert werden. Den Studienkommissionen wird der Vorschlag gemacht, bei künftigen Studienplanänderungen auf das Thema Gruppenunterricht zu reagieren und entsprechende Lehrveranstaltungen zu berücksichtigen. Im Studienplan IME wurde bereits eine LV des Gruppenunterrichts eingeerichtet. 4. Wir konnten beobachten, dass die meisten SchülerInnen mit Migrationshintergrund in der Lage sind, die Sprache ihrer Eltern und Familienangehörigen zu sprechen, ihre Musik zu spielen und das Wissen über Musik- und Tanz-Traditionen ihrer jeweiligen Communities zu teilen. Wir konnten feststellen, dass die meisten SchülerInnen mit Migrationshintergrund musikalisch mehrsprachig sind. Sie hören viele verschiedene Musikstile, mit denen sie sich auch identifizieren können. Eine besondere Bindung an die Musiksprache (den Musikstil) ihrer Familienmitglieder konnte nicht nachgewiesen werden. Die Kinder widmen sich in erster Linie den Mainstream-Musikgenres und Musikprodukten, vor allem aus dem kommerziellen Bereich des deutschen und englischsprachigen Raums, wie Rap, Hip Pop, Rock, populäre Liebeslieder usw. Interessant ist die Beobachtung, dass die SchülerInnen sich mit den Tanzpraktiken ihrer Eltern oder Familien identifizieren. Schließlich sind das Potenzial der Mehrsprachigkeit und die Kenntnisse der SchülerInnen, die für die Mehrheit der ÖsterreicherInnen „unvertraute“ Musik- und Tanz-Traditionen sind, eine wichtige Erkenntnis dieses Projekts. Anhand von den gegenwärtigen politischen, sozialen, gesellschaftlichen und ökonomischen Situationen bzw. die Problematiken der Migrationspolitik, soll dieses Potenzial mit Achtung wahrgenommen, gefördert und in der österreichischen Bildungslandschaft thematisiert werden.

Ergebnisse / Produkte

Die SchülerInnen der VS/HS Kleistgasse gestalten gemeinsam mit den Studierenden und der Ethnomusikologin der mdw ein Liederbuch mit Kinderliedern aus den verschiedenen Ländern. Eine dazugehörige CD wird in Erwägung gezogen. Konzerte und Präsentationen der SchülerInnen in der Schule (z.B. Weihnachtsfeier, Ab-schlussfest), im Bezirk (z.B. Bezirksjugendsingen) und an der mdw Wissenschaftliche Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften ist eine wichtige Pflicht, die einer Nachhaltigkeit in der Wissenschaft erforderlich sind. Einbindung der Lehrveranstaltungen: Im Rahmen der Lehrveranstaltungen der mdw wer-den ProjektmitarbeiterInnen über dieses Projekt referieren, um Studierende zu Bakkalau-reats- und Magisterarbeiten über „Musik und interkulturellen Dialog“ zu motivieren. Homepage: Das Forschungsprojekt wird auf den Homepages der jeweiligen Institute der mdw bekanntgegeben und ihr Forschungsstand regelmäßig aktualisiert, um die Öffent-lichkeit adäquat über die Fortschritte zu informieren. Die Nutzung medialer Ressourcen (u.a. Ö1 und Radio Orange), ist ein weiterer Schritt um das Projekt bekannt zu machen.

Öffentlichkeitsarbeit

Kick-off Mdw-Magazin / Kunsträume Konzerte Kongresse (Rennes, Frankreich; Trabzon, Türkei; Luzern, Schweiz; ein eingeladener Vortrag an der Universität Ljubljana, Slowenien, Mai 2017; kommende ICTM World Conference in Limerick, Irland, Juli 2017) Schulfeste St. Pölten Auftritt Science Slam Vorentscheidungsrunde und Finale Vortragsabende an der mdw Abschlusspräsentation am 28. April 2017 Eingeladen zur Präsentation bei der Ringvorlesung Transkulturalität am 3. Mai 2017 an der mdw

Finanzierung

öffentlich finanziert

Bezug zu den Kriterien der Bildung für nachhaltige Entwicklung


Wertorientierung am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung
Das Sparkling Science Projekt - Musik Ohne Grenzen: Mehrsprachigkeit in der Musik (Bi- bzw. Multimusikalität) und das Verstehen des "Anderen", "Unvertrauten" ist an den städtischen Schulen Campus Landstraße in Wien angesiedelt. 90% der SchülerInnen dieser Schulen haben Migrationshintergrund. Mit der Unterstützung von Lehrenden und Studierenden von zwei Instituten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fokussiert das Projekt sich insbesondere auf die kulturelle Dimension der nachhaltigen Entwicklung, indem die Alltagskultur gefördert wird, die die Umsetzung von Ideen mit kreativen Ausdrucksmitteln, das Anerkennen von kultureller Vielfalt, die Aufwertung und Aktualisierung von „unvertrautem“ Wissen unterstützt.

Mehrperspektivität/Transdisziplinarität
Der Zusammenhang zwischen der Musikpädagogik, die sich mit der Vermittlung von Musiksprachen befasst, und der Ethnomusikologie, die sich mit verschiedensten Musiktraditionen der Welt und ihren sozialen Kontexten (u.a. Forschungen und Analysen über die Weitergabenmethoden der Musiktraditionen) beschäftigt, ist essenziell für das Projekt. Besonders wenn es um „nicht-westeuropäische“ Musiksprachen und um „Musik im sozialen Kontext“ geht, besteht für Fachleute in beiden Disziplinen die Möglichkeit, viel voneinander zu lernen, zu profitieren und zusammen neue Ideen zu entwickeln. Die eingeführten Methoden der Feldforschung und Interviews im Klassenzimmer bildeten im Lauf der Zeit eine Kommunikationsplattform, an der das außerschulisch tradierte Wissen (zum Beispiel von Familienmitgliedern der SchülerInnen an die SchülerInnen, oder von Mitgliedern einer assoziierten Gemeinschaft von SchülerInnen an SchülerInnen ) präsentiert, ausgetauscht und praktiziert wurde. Die Einbindung fachlich kompetenter MusikerInnen aus verschiedenen Gesellschaften in den Unterricht und die sorgfältige Wahrnehmung des und der „Anderen“, ohne sich davon zu distanzieren, relativiert und führt zu verschiedenen Betrachtungsweisen und Interpretationsmöglichkeiten der Lernenden. Diese werden unter den Lernenden ausgetauscht und diskutiert, was unmittelbar ihre Analysefähigkeiten und Erkenntnisse über gesellschaftliche, ökonomische, soziale und politische Faktoren fördert. Im Projekt lernen die SchülerInnen auch ein Bewusstsein für die Umwelt zu entwickeln. Zum Beispiel werden beim instrumentalen Unterricht alternative Materialien, wie abgefallene Blätter, Plastik- oder Glas-Flaschen, Dosen aus diversen Materialien, kaputte Besen, Stöcke aus Holz usw., verwendet und im Rahmen eines Experiments zum Klingen gebracht. Anhand dessen, erfahren die SchülerInnen sowohl einen kreativen und schonenden Umgang mit ihrer Umwelt, als auch, dass Musizieren nicht ausschließlich von ökonomischen Faktoren abhängig ist. Schließlich wird Sensibilität für die ökologischen, ökonomischen, sozialen, politischen und gesellschaftlichen Faktoren durch interdisziplinäre und fächerübergreifende Zusammenarbeit in diesem Projekt verstärkt. Ein Ziel des vorliegenden Projekts ist es insbesondere, dass durch die hier gewonnenen Erkenntnisse mehr Kinder über ihr eigenes Tun mit Musik in Kontakt kommen und zum Musizieren motiviert werden.

Globale Perspektive
Da fast alle Lernenden selbst einen migrantischen Hintergrund haben, ist ihre Wahrnehmung unterschiedlicher Kulturen, bzw. ihre Unterscheidung zwischen dem „Eigenen“ und dem „Unvertrauten“ sehr sensibilisiert und trainiert, jedoch wird diese im Schulalltag nicht zum Ausdruck gebracht. Im Zuge des Projektes wurden SchülerInnen sowohl mit esteuropäischen klassischen Musikinstrumenten und –sprachen, als auch mit ihren eigenen musikalischen Sprachen und Instrumenten bekannt gemacht. Dabei werden ihre Definitionen und ihr Verständnis hinsichtlich verschiedener Identitätsfragen durch Diskussion, Kennenlernen und Präsentieren diverser Musiksprachen gefestigt und schließlich von ihnen selbst neu definiert bzw. bewusst zum Ausdruck gebracht. Zum Schluss konnten die Lernenden ihre eigenen Meinungen über gegenwärtige kulturelle oder politische Gegebenheiten der Region äußern und austauschen. Zum Beispiel beim Umgang mit neukommenden syrischen Flüchtlingen in ihren Schulen, zeigen sie mit Taten ihren Respekt und ihre Hilfsbereitschaft, sowie ihre Betrachtungsweise über die globale Flüchtlingsthematik.

Methodenvielfalt
Eine ausgesuchte Gruppe (die von den Lehrenden nach Interesse ausgewählt wurde) erhält einmal pro Woche im Semester einen zweistündigen Musikunterricht, in dem die SchülerInnen über ihre eigenen bekannten Musiksprachen diskutieren, präsentieren, unterrichten. Die Kinder werden bei dieser Gelegenheit über diverse Musiksprachen aufgeklärt und ermutigt, ihre Lieblingslieder in die Klasse mitzubringen und darüber zu sprechen. Wir beginnen in diesem Kontext mit den Kindern, Fragen zu entwickeln, die Grundlage für einen Fragebogen und ein Leitfadeninterview zum Thema „Musik Identität-Diversität“ sein sollen. Die Kinder interviewen ihre FreundInnen und Eltern und sprechen im Unterricht über die Interviewergebnisse. Dieser Prozess veranschaulicht ihnen nicht nur die Methodik der empirischen Sozialforschung, sondern sie bekommen durch den Musikunterricht die Möglichkeit, diese Musikstile aktiv auszuprobieren und kennenzulernen. Dazu bieten die MDW-Studierenden einmal pro Woche interessierten Kindern Instrumentenunterricht an. Die Ergebnisse werden bei den Schulfesten, Klassenabenden und anderen Veranstaltungen präsentiert. Dies unterstützt enorm die Selbstbewusstseinsentwicklung der beteiligten SchülerInnen. Schließlich kann die Kommunikation zwischen Lehrenden, Lernenden und Eltern durch die Vielfalt der Methoden und der regelmäßigen offenen Diskussionen im Klassenzimmer erweitert und gefestigt werden. Auch eine Kommunikationsplattform, an der das tradierte Wissen von Familienmitgliedern den SchülerInnen präsentiert wird, wurde innerhalb der Projektlaufzeit etabliert. Und diese fördert nicht nur die kommunikativen Kompetenzen der Lernenden, sondern auch selbständiges Denken und kann eigenständige Suchprozesse anregen.

Partizipationsorientierung
• Die Entwicklung des Fragebogens und Interviewleitfadens wird mit den SchülerInnen gemeinsam vorgenommen. Ihre Vorschläge zum Inhalt werden in der Klasse diskutiert und in den Fragebogen und Leitfaden inkludiert. Dieser Schritt ist sowohl für die Forschungsergebnisse als auch für die Förderung des Teilnahmegefühls der Kinder sehr wichtig. Die Fragestellungen der Kinder bringen oft einen klaren und internen Blick auf das „Forschungsobjekt“. Das aktive Einbinden der SchülerInnen als ForscherInnen in die Formulierung und Erstellung des Fragebogens wie auch bei den Interviews steigert das Interesse, die Freude und das Engagement. Dies ist eines der Hauptziele des Projekts. • Musikinstrumente aus diversen Kulturen werden vorgestellt, die Kinder dürfen sie ausprobieren, angreifen. Sie werden deren Geschichte, Klang, Verwendung erforschen. (Familie, Bücher, Internet) und eine kurze Beschreibung verfassen. Diese Beschreibungen und Erkenntnisse können ebenfalls ins Liederbuch übernommen werden (siehe folgenden Text). • Ein Lieder- und ein Hörbuch mit Lernenden des Projekts sind geplant als eines der Ergebnisse dieses Projekts:Die Handlung des geplanten Hörbuchs ist fiktiv und beschreibt mehrere Reisen in verschiedene Regionen und Gemeinden, die mit verschiedenen traditionellen musikalischen Sprachen verbunden sind. Diese Regionen und Gemeinden können von den SchülerInnen erreicht werden, indem sie durch eine magische Tür, die sie im Schulhaus entdecken, gehen. Die Auswahlkriterien für die musikalischen Sprachen beziehen sich hauptsächlich auf den Migrationsanteil an österreichischen Schulen. Dabei ist zu beachten, dass Musiksprachen oft mit bestimmten Regionen verbunden sind und nicht ident mit Nationalstaaten sind. Deshalb wurden bestimmte musikalische Traditionen aus Balkanländern, aus den mittel- und südeuropäischen Ländern, aus dem Nahen Osten, einschließlich der Türkei, Iran und Syrien sowie Traditionen der Roma und Chinesen berücksichtigt. Die Geschichte wird auf Deutsch erzählt, und verbindet die Reisen zu den verschiedenen Regionen mit Liedern und Klängen. Zusätzliche kulturelle Hintergrundinformationen über die ausgewählten musikalischen Traditionen werden eingebaut.Das Liederbuch ist eine gedruckte Version des Hörbuchs. Das bedeutet, dass dieses Buch Transkriptionen der Lieder umfassen wird, die in dem Hörbuch zu hören sind, sowie die erzählte Geschichte in deutscher Sprache. Darüber hinaus, werden die von den SchülerInnen gemachten Zeichnungen die Lieder und Geschichten illustrieren.

Partnerschaften und Netzwerke
In diesem Projekt wurden SchülerInnen motiviert, über ihre eigenen Lieblingslieder und –tänze zu berichten und diese auch via vorhandener Medien( Youtube, Video, oder Aufnahmen am eigenen Mobiltelefon) zu präsentieren. Danach bekamen die SchülerInnen die Aufgabe, gemeinsame Tanzchoreographien oder Kompositionen zu entwickeln. Diese Ergebnisse wurden dann wiederum präsentiert und reflektiert. Somit entwickelten die Lernenden durch learning by doing ihre dem Kontext entsprechenden Methoden für das Teamwork, wodurch auch eine starke gemeinsinnorientierte Haltung entstanden ist.
Letzte Änderung: 31.07.2017
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Ausgezeichnet mit:
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Wirkungsbereiche


Wien

Laufzeit


01.03.2015 - 28.02.2017

Bildunsgbereiche


Vorschule + 1.-4. Schulstufe
5.-13. Schulstufe

Themenbereiche


Kunst und Kultur

Durchführende Organisation

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Institut Franz Schubert / Rennweg 8, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, Anton-von-Webern-Platz 1

1030 Wien

71155/4601 erdik@mdw.ac.at, lin@mdw.ac.at, saglam@mdw.ac.at
http://www.mdw.ac.at bzw. www.mdw.ac.at/fsi
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